17ter Tag: Sonnenbrand u. die Todesfahrt uebers Meer

21.08.07

Heute ist unser letzter Tag in den Black Tip Diving Guest House, wir wollten zu 3 Buchten weiter Richtung Nordern wechseln.

Nach einem leckeren Pancake Fruehstueck mit Fruechten gingen wir nochmal eine Runde Schnorcheln und checkten uns ein Boot-Taxi, welches uns in die andere Buch bringen sollte, fuer 12:00 Uhr aus. Der Schipper des 3m kleinen "Chillbootes" meinte, es kann ein paar Minuten spaeter werden...

Nach 2 Stunden warten in der Sonne war das Boot immer noch nicht in Sicht, was erst noch nicht so schlimm war, da wir am Strand von einen kleinen Wildschwein besuch bekamen und wir ansonsten Wasser und Sonne geniesen konnten. Das Schwein wuehlte interessiert im San, zwischen den vereinzelten Badegaesten, die erstaunt, belustigt und z.Teil erschrocken zuschauten und irgendwie genoss das Schwein die Aufmerksamkeit, es wurde Fotografiert und einer streichelte es sogar.

Nachdem unser Bootsfahrer nicht auftauchte, es schon 14:00 Uhr war und das naechste Huegeltaxi erst in 3 Stunden fuhr, fragten wir in unserer Unterkunft nach einen anderm Bootstaxi: kein Problem, wann solls losgehen...

Cool es laeuft alles wie geschmiert...
Naja bis jetzt.
Unser Gepaeck aufgeschnallt (Thorstens Ruecksack wiegt schon mindestens 100 kg) ging es in ein Badewannenboot, oder auch Boot fuehr Taucher, die dann auch mitfuhren, um dann 100m weiter im Meer auf das 3m groesse Langschwanzboot mit Dieselschiffschraubenantrieb umzusteigen. Nicht bedacht hatten wir bei er Sache, dass es schon fortgeschrittener Nachmittag war und die See dann immer ein bischen rauher wird. Das ist fuer unseren Tauchbootfahrer eh kein Problem, ausser das die Wellen bei Hoechstgeschwindigkeit ein bisschen uebers Boot kamen und das Ganze auch nicht so gerade im Wasser lag. Wir wurden ein bisschen viel nass und Christine quitschte schon leicht panisch den Kamikazefahrer entgegen, der sich wiederrum nicht beeindrucken lies und mit versteinerten Teufelsfratze und durch die brausende See mit Hoechstgeschwindigkeit nicht ganz so sicher an unser 20min entferntes Ziel brachte. Anmerk. Christine: Es war schrecklich, es war bestimmt 10m hohe Wellen, Windstaerke 10 und Blitz und Donner obendrauf.
Naja wir und unser Gepaeck sind tropfnass angekommen. Anmerk. Thorsten:Es haette aber auch schlimmer sein koennen und wir haetten ins Wasser fallen koennen.

Am weisen Sandstrand angekommen, waren wir dann gleich in unserer neuen Unterkunft, dem Rocky Resort, direkt ueber dem Wasser am Meer. Super Aussicht von Bett aus auf dem Strand nur halt ein komisches Gefuehl dass unter einem die Brandung vom Meer zu hoeren war.

Nach dem Schrecken der Ueberfahrt, immerhin war sie nur ein Viertel so lang wie zu Land, haben wir dann tief und fest geschlafen.

16ter Tag: Inselkoller

20.08.07

Heute  sind wir in die Hauptstadt von Koh Tao gefluechtet um so richtig am Tourismusgeschehen teilzunehmen. Dabei hat uns der Kaufzwang ueberfallen und Thorsten musste sich die 166te Sonnebrille kaufen, worauf Christine mit einem Schnorchel antwortet.

Am Nachmittag waren wir dann wieder am Strand zurueck und genossen den sagenhaften Ausblick in einer Reaggy-Bar ganz gechillt mit Cocktails und Mangoshakes auf so Liegekissen bei 30 Grad im Schatten und gefuehlten 140 Grad.

Als wir uns dann eine Kokosmilch bestellten wurde diese in einer ganzen Kokosnuss mit Strohhalm serviert, da merkte dann auch Thorsten dass er im Urlaub war.

Christine konnte ihren Forscherdrang nicht laenger inne halten und kaufte sich irgendwelche unbekannte Fruechte, die aber ganz lecker schmeckten und sich dann als Mangosteenen und Litschis rausstellten.

Christine fragte staendig ob das hier ein Film ist oder wir in ganzer echter Wirklichkeit hier sind.

Nach den gekauften Schnorchelsachen war dann Erkunden des Meeresbodens angesagt. Ein besonderer Glanz breitete sich ueber Christines Gesicht aus: Sie sah das erste mal ein Aquarium in freier Laufbahn, gestreifte Fische, blaue, schwarze, gelbe und richtig grosse, 20- 30 cm grosse Teile. Thorsten sah auch einen Schwarm von Fischen der aber im nachhinein doch nicht so gross war, was sich spaeter aber erst noch herrausstellte.

Am Abend sassen wir in einen Baumhaus-Restaurant mit schoenen Holzdeck, wo man sich entspannt beim Essen den Sonnenuntergang ansehen konnte und den Abend geniesen konnte. Waehrend dessen sah Thorsten geheimnisvolle Turbolenzen im Wasser, die sich als ein Schwarm Fliegender Fische heraus stellten.

 

15ter Tag: Halbzeit

19.08.07

den Strand erkunden, rauf und runter, Schwimmen und lecker essen.

Nachts hoert man merkwuerdige Geraeusche, die sich wie quitschende Froesche anhoerten. Diese entpuppten sich dann als "Gekkolaute", hoerte sich aber an wie platzende Froesche. Morgen's dann wieder andere Stimmen, keine Ahnung ob Affen, Elefanten oder fliegende Nielpferde. Der Dschunkgel machts moeglich.

14ter Tag: Faulenzen

18.08.07

Ausruhen, Lesen, Faulenzen...

Einfach geniesen... Urlaub 

 

13ter Tag: Koh Tao

17.08.07

5;30 aufstehen, nach kurzen hin und her in das Taxi und dann den Bus zum Hafen. In die Faehre und ab Richtung Badeurlaub.

Im Reisefuehre suchten wir uns eine ruhige Lage im Osten der Insels aus um dann bei einer Tauchschule im Guesthouse unter zu kommen.

Es war eine abenteuerliche Fahrt dorthin. Es ging Schlammwege mit 70% Steigung rauf und runter, tausend Schlagloecher teilweise knietief, Abgrund links mal rechts und ich verstand warum die Stossdaemopfer des Taxis(Taxis sind hier umgebaute Pickups die 2 Sitzbaenke auf die Ladeflaeche geschraubt haben) nicht mehr ganz so in Ordnung sind.

Aber wir kamen sicher an und bekamen dann gerade noch eine Unterkunft.  Ein paar Tage spaeter erfuhren wir dass anderen nicht so gut ergangen war und diese eine Nacht am Strand naechtigen mussten.

Das Hauschen war auf grossen Kieselsteinen gebaut. Ein Holzhaus fuer uns ganz alleine, mit Ventilator und Blick aufs Meer. Hier auf der Insels ist alles so schoen wie im Bilderbuch. Und das Essen... wie gewohnt lecker lecker lecker.

 

12ter Tag: ab in den Sueden

16.08.07

14:30 Uhr ging unsere Zug nach Bangkok. Also auschecken und um 11.00 Uhr unser Zimmer raeumen. Zum Glueck konnten wir dann unsere Gepaeck dann noch im Guesthouse lagern, damit wir die Zeit noch mit einen kleinen Ausflug ueberbruecken konnten. Opfer unseres Ausflugs war eine weiterer der 1000 Wats (Tempelanlagen). Dort sahen wir ein Transparent auf dem zum Monk-Chat (Moenchs-Chat) eingeladen wurde.

Dann auf zum Bahnhof, in den Schlafwagen und sieben Stunden Fahrt nach Bangkok. Die Schlafplaetzte wurden aus den Sitzten zusammen gezogen und eine Matratze darueber gelegt. Dementsprechend eng war es auch und Thorsten hat dann nur ein Auge zugemacht.

05:30 Ankunft in Bangkok, schnell den Schalter aufgesucht, um dann fest zu stellen dass der naechste freie Zug erst in 6 Stunden faehrt. (der um 8.00 war schon voll).

Noch 8 Stunden Fahrt nach Champon, schnell noch eine Unterkunft suchen und dann am nachsten Frueh auf die Faehre nach Koh Tao.

 

11ter Tag: Rafting

15.08.2007

Heute gab es ein ganz besonderes Fruehstueck, neben dem ueblichen Toast mit Marmelade gab es heute echte Schlange zum Probieren. Ich, Christine nahm allen meinen Mut zusammen und probierte ein Stueckchen. Es schmeckte.... ganz harmlos. Thorsten weigerte sich und  lies die Finger davon, es ging im vom Magen nicht so tolle und scharfe Schlange sollte sich dann dort nicht auch noch drehen.

Nach dem Essen konnten wir dann auf selbstgebaut Bambusflosse steigen.Nach kurzer Stockeinfuehrung zum Manoevrieren ging es dann den reis(z)enden Fluss hinunter. Christine sass auf dem Flossboden sich den Hintern nass(Flusswasser) und Thorsten fing an zu singen, weil er dachte er waere in Venedig in einer Gondel. Wir konnten tolle riesige Baeume, Blueten, Lianen und handgrosse Schmetterlinge sehen.

Die Luft roch sehr gut(endlich wieder gute Luft, im Vergleich zu Bangkok und Chian Mai), abenteuerlich urwaldlich.

Unser Frontsteuermann Pyroon angelte waehrend er das Floss mitsteuerte (uebrigens ohne Koeder), fing aber trotztem nichts im Gegensatz zu unserem jungen Guide, welcher das andere Floss steuerte.

Nach 2 Stunden wilder Flossfahrt waren wir am Ziel und .... es gab erst mal wieder mal Essen....

Endlich wieder festen Boden unter den Fuessen stiegen wir dann wieder in unser Sonthew und es ging ueber Berg und Tal, Schlamm und Staub, wieder Richtung Chian Mai. Auf dem Weg dorthin machten wir noch einen Abstecher in einer Orchideen-/ und Schmettelingsfarm.

Wieder beim Hotel angekommen gingen wir ganz schnell zu unsern Schneider und holten Christines Kleid und meine Hose/Hemd, welches wir uns ein paar Tage zuvor anfertigten lassen hatten.
Genial so ein paar  Massgeschneiderten Sachen.

Unsere Betten waren auf einmal, nach den Holzliegen auf dem Ausflug, wie ein Himmelbett.