24.Tag Utopia und Fullmoonparty

Die ganze Insel ist voll von Leuten die nur wegen dem einen gekommen sind!
Die ultimative,überall angekündigte Fullmoonparty.
Überfüllte Boote haben haufenweise junge Leute hergeschippert,die sich am Abend dem Massenspektakel hingeben werden-bei dem sicherlich die ein oder andere Droge zu sich genommen wird und dröhnenede Bässe den Strand überschallen werden...
Wir gingen erstmal Frühstücken.Diesmal fuhren wir mit unserem Moped nach"Utopia"einer Anlage die
hoch über dem Meer lag auf einem Felsenvorsprung,mit wunderbaren Blick aufs Meer und der Umgebung.
Später fuhrenwir weiter-wir hatten vor die entlegensten Winkel der Insel zu sichten und schauten auf dem Weg dahin auch mal bei dem Strand vorbei,andem die besagte Party steigen würde.
Ziemlich enttäuscht zogen wir von dannen-denn dort versrühte der Strand soviel Charme wie vorstellungsweise auf "Ballerman"also nix für uns.Schnell weg!
Ab kilometer 3 wurden die Wege furchtbar abenteuerlich,auch wurden wir noch gewarnt vor der Strecke"Fahrt da nicht hin,es ist unmöglich" und ähnliches.Aber ein bisschen suchten wir jetzt übermütig geworden das Abenteuer,und so fuhren wir die steilste und staubigste Strecke meines Lebens.
Thorsten befreundete sich mit einer Art Strandkrähe die sehr zutraulich wurde-der Strand den wir erreicht hatten war wohl der Hippie-Abschnitt-alles lief noch gemütlicher,freakiger ab,leider mußten wir wieder aufbrechen,bevor die Dunkelheit die Insel in ein brodelndes,chaotisches Pulverfass verwandeln würde.
Auf dem Heimweg  vermischten sich wider kalte Regenwald- und warme Sonnen-Luft miteinander,und tausend fremdartige Geräusche (Grillen,Zikarden,Affen,Elefanten..)kamen aus dem spärlich beleuchteten Dickicht.In der Ferne das Meer,über uns der große Mond.
So schön daß wir uns glatt verfuhren...aber irgendwie schienen unsere Urinstinkte erneut reaktiviert -
denn wir orientierten uns nach dem Mond und fanden doch wieder heim..aber mal ganz in echt..fast wären wir für immer im Dickicht im Dschungel in der Nacht gefangen gewesen auf alle Zeiten.
Zu Hause stiegen wir erschöpft von unseren Mopeds ab und es taten uns unsere Popos sehr weh...Komisch mit 20 war das nie ein Thema gewesen?!
Also blieben wir auch wie Erwachsene der Fullmoonparty fern und feierten ganz privat eine Ü-30
Party..Eine Weise entscheidung wie sich herausstellte denn am Himmel zog ein Gewitter auf,Blitze jagden einander am Horizont und am Schluß lag die Insel stockdunkelda-denn ein Stromausfall hatte die gesamte Insel ausgeknockt..
Ventilatoren,Klimaanlagen,Lichter alles aus und auf einmal schien man so abgeschnitten vom Festland der Natur ausgeliefert zu sein..Neben unserem Bungalows höhrte man irgendwann die Fetengänger wieder heimkommen.....Gute Nacht!

23.Tag Die Insel auf der Insel

Wir haben uns wieder ein Moped geliehen.
Wir sind diesmal in die andere Richtung gefahren,gen Osten der Insel nach Mae Haad.Dort gibt es
einen Strandabschnitt bei dem man über eine Sanddüne zur anderen kleinen Insel gelangt.
Wir aßen Fisch (so einer der noch mit Kopf serviert wird)und flüchteten uns vor einem "Orkan"
wie ich es nannte und Thorsten schmunzelt nur paar Wolken nannte...Aber ich weiß genau daß
normale Wolken nicht aussehen wie ein riesiger Staubsauger-Rüssel!
Am Abend diskutierten wirüber Gott und die Welt,den Sinn und und Unsinn des Lebens....

22.Tag Umzug

Heute mußten wir leider Umziehen.Für die nächsten drei Nächte weichen wir aus ins "My Way Bungalows"Hier ist alles etwas einfacher (zum Beispiel nur kalte Duschen)aber dafür wieder mit direkten Blick aufs Meer.
Gerade ist Ebbe und der Strand sieht ganz verändert aus.Außerdem hat er wunderschöne Muscheln und Steinchen die in der Sonne alle glitzern,voller Zauber.Thorstenhat ein Shiva -Auge gefunden und mir geschenkt (Juchuu!)Jetzt ist natürlich das Jagdfieber ausgebrochen...

Später machten wir noch einen Spaziergang an dei Nachbarbucht.Auf den Weg dahin,lag eine Schlange auf dem Weg,der wir wie wir meinten nur knapp entgangen waren!Das Wetter fing dann an sich daran zu Erinnern daß ja eigendlich Regenzeit war und liess es aus Eimern oder sogar Tonnen regnen.
Da hieß es rennen...bis zur nächsten Hütte!
Wir kamen völlig durchnässt in einer Bar an und als wir im Trockenen saßen und das erste mal einen heissen Tee bestellten, amüsierten wir uns nach diesem Regentanz über den Namen der Bar:Apachen-Bar!
Auf dem Rückweg war dann wieder Sonnenschein und die Schlange war tot-die  Indianer ?Oder doch ein Auto?Das werden wir wohl nie erfahren.

 

21.Tag Let the sun shine!

Ich wünschte wir könnten hier den Rest des Urlaub verbringen..!!!

Wir haben uns jetzt eine Einwegkamera zugelegt-ohne gings nicht.
Und gefrühstückt haben wir wieder pancake-das geht auch nicht mehr ohne!
Der Sonnentag heute war endlich wieder erträglich seit dem letzten Sonnenbrand(bereits3 Tage).

Thorsten trinkt gerade "breezer" und ich esse meine chili-mangos-
wir sind noch immer in der "Wir-probieren -alles-exotisch-schmeckende-aus"-Phase.

Wir haben uns heute ein moped geliehen und sind um die Insel gefahren-bis in die Hauptstadt-wir brauchten etwa ne halbe Stunde dafür kamen wir an Elefanen vorbei und ne Menge Dschungel,ausgetrockneten Wasserfällen usw Es machte Spaß alles zu entdecken und Formen,Farben und Temperaturschwankungen,Geräusche und Gerüche wahrzu nehmen!

 

 

 

20.ter Tag :Ko Phangan

Wir sind endlich da....

Ich glaube wir sind endlich da wo wir hinwollten...Schon die Anreise war sehr reizvoll-Wir fuhren diesmal mit einem Katamaran los und am Hafen konnten wir riesige Schwärme von Fischen beobachten,die uns Lebewohl sagen zu schienen...

Die Überfahrt war anders als die vergangenen,an Deck angekommen war alles sonnig,wonnig und eine allgemeine Urlaubsleichtigkeit breitete sich aus..Ein Mann schenkte uns ekotische Früchte-kleine gelbe runde leckere Gute-Laune -Früche.
Das Bewußtsein Mitten im Urlaub mitten aufm Ozean zu sein mittendrin zwischen Gleichgesinnten....war wunderbar...

Und dann näherten wir uns der schönsten Insel!Ganz sanft stellte sie sich uns vor...erst mit ein paar Sandbänken und Korallenbänken,dann Stückweise Felsigen kleinen Brocken die aus dem Wasser perfekt ins Gesamtbild passten....

Und siehe -dann war sie zu Sehen..die Insel Ko Phangan...

Wilder Urwald überzog die schroffe Art der Insel-geheimnisvoll lag sie vor uns...und wir gingen voller Vorfreude von Bord...

Nachdem wir gehört hatten daß die Bungalows zum Teil schon voll seien und die Leute am Strand schliefen-hatten wir diesmal vorher gebucht-und es nicht bereut-denn dieses mal sollte es die schönste Unterkunft werden!Kleine aus Teakholz gezimmerte Bungalows standen im "Smile Resort"und wir hatten unsere eigene Hängematte vor der Tür..Dort konnte man so richtig Ausspannen mit Blick auf einen Garten-das Meer war 2 Minuten dahinter zu Fuß zu erreichen.

Wir tranken Guavensaft und probierten Drachenfrucht,die ist weiß mit schwarzen kleinen Punkten und von der Konsistenz wie Kiwi-schmeckt auch n bischen so-allerdings etwas mehr nach Thailand...

Am Abend war eintraumhafter Sonnenuntergang (agrr-sch..das wir kein Fotoapperat mehr haben-das ist kaum auszuhalten!) 

Am Strand gibt es ein paar niedliche Strandrestaurants,in dem man Frühstücken,Cafe trinken oder Cocktails trinken kann-nach einem ausgedehnten Abendessen-das köstlichst schmeckt!

Zur orientierung wir sind nordöstlich der Insel an der Had Salad-der Piratenbucht...Aber außer uns haben wir noch keine wirklichen Piraten gesehen. 

 

 

 

 

19ter Tag: Stadt der Schildkroeten

23.08.07

Frueh packten wir unsere Sachen um dann bergauf richtung Strasse mit vollen Gepaeck zu marschiern, dort angekommen war weit und breit kein Taxi... Also, Christine mit  Gepaeck stehen lassen und bergauf zum naechsten Hotel und dort ein Songthew organisieren.
Nachdem Christine schon 35 min bei 35 Grad gewartet hatte, war Thorsten nur noch als Fatamorgana zu sehen.

In der Stadt angekommen checkten wir in einer neuen Unterkunft (N.O. Guesthouse) ein. Eine Wohltat, saubere Duschen bequeme Betten und warmes Wasser. Ach ja uns nicht zu vergessen, WesternToilette, halt ohne Zuegel.

Heute war noch immer Flucht vor der Sonne angesagt. Wir konnten uns im Zimmer schoen kuehl erholen. Wir trauten uns erst wie die Vampire bei Sonnenuntergang aus unserem Hotel.

Kamera geschnappt und auf zum Sonnenuntergang und dem Wahrzeichen der Insel, eine steineren Schildkroete am Strand der Hauptstadt. Dann passierte es, des Fotografens Leidensweg. Bei der fliegenden Uebergabe des Fotos bekam diese Lust zum Fliegen und wollte von alleine Bilder von oben machen, aber ohne Fluegel stuerzte diese nur in den Sand und stellte sich TOT.
Jeder Wiederbelebungsversuch in diversen Geschaeften war zwecklos, also keine Bilder mehr...

Ok, frueh schlafen gehen, morgen ist Abreise nach Koh Phangan, der naechst groesseren Insel hier... 

18ter Tag: Sonnenbrand und Singen

22.08.07

Wie schon erwaehnt, waren wir beim Warten am Tag zuvor, bei Bewoelkung der Sonne huldigen, was sich jetzt als wunderschoenes Indianerrot raus stellten(rmpfff).

Wir konnten nur im Bett liegen, immer mit Blick aufs Meer, und lustige Lieder erfinden. 
Es enstanden Lieder wie: Rebell Hell Fischer Sound, Taliban Fischerboot Teil II, Qualle in my Mind, Inselsblues...

Morgen wird alles wieder besser...